Hygieneplan Schule am Gries - Schuljahr 2020/21

Hygieneplan Schule am Gries - Schuljahr 2020/21

 

  1. Hygienemaßnahmen

Folgende Personen dürfen die Schule nicht betreten:

  • mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome aufweisen.
  • (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks- / Geruchssinn, Hals-, Gliederschmerzen, Übelkeit / Erbrechen, Durchfall)
  • in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder bei denen seit dem letzten Kon­takt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder
  • die einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen,

Folgende Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zu beachten:

  • regelmäßiges Händewaschen (Händewaschen mit Seife für 20 - 30 Sekunden)
  • Abstandhalten (mindestens 1,5 m)
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch)
  • Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung ist für alle Personen auf dem Schulgelände und im Schulgebäude (Schülerinnen und Schüler , Eltern, Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Externe) verpflichtend
  • Richtiges Tragen einer Maske mit den Schülern besprechen und üben
  • Täglich zuverlässig Maske und Ersatzmasken (in Frischhaltetüte) mitgeben.
  • Verzicht auf Körperkontakt (z. B. persönliche Berührungen, Umarmungen, Hän­deschütteln), sofern sich der Körperkontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen oder pädagogischen Notwendigkeiten ergibt.
  • Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund
  • Alle Unterrichtsräume werden alle 45 Minuten gründlich gelüftet
  • Die gemeinsame Nutzung von Gegenständen sollte möglichst vermieden werden (kein Austausch von Arbeitsmitteln, Stiften, Linealen o. Ä.). Sollte eine gemeinsame Nutzung von Gegenständen unvermeidbar sein, so muss zu Beginn und am Ende der Aktivität ein gründliches Händewaschen erfolgen.
  • Keine Ansammlungen von Personen im Sanitärbereich.  Flüssigseifenspender, Einmalhandtücher und Abfalleimer im Sanitärbereich sind zu benutzen.
  • Wo immer es im Schulgebäude/Schulgeländemöglich ist, soll auf den Mindestabstand geachtet werden, u.a. in den Fluren, Treppenhäusern, im Sanitärbereich.
  • Um Infektionsketten nachvollziehen zu können, soll eine Durchmischung von Gruppen im Rahmen der Möglichkeiten vermieden werden (möglichst feste Gruppen).
  • Entzerrte Pausenzeiten und vermehrte Aufsichten
  • Besuche auch von Eltern müssen (möglich vorab telefonisch) immer im Schulbüro angemeldet werden

 

  1. Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen
  • Aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann die individuelle Risikobewertung eines Schulbesuchs vor Ort immer nur von einem Arzt bzw. einer Ärztin vorgenommen werden. Wird von Erziehungsberechtigten die Befreiung vom Präsenzunterricht verlangt, ist dies nur dann zu genehmigen, wenn ein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt wird. Die ärztliche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten. Für eine längere Entbindung vom Präsenzunterricht ist eine ärztliche Neubewertung und Vorlage einer neuen Bescheinigung, die wiederrum längstens 3 Monate gilt, erforderlich.
  • Ebenfalls ist die Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attestes erforderlich, wenn Personen mit Grunderkrankungen mit der Schülerin bzw. dem Schüler in einem Haushalt leben.

 

  1. Vorgehen bei (möglicher) Erkrankung einer Schülerin bzw. eines Schülers
  • Vorgehen bei Auftreten von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen:

In Stufe 1 und 2 ein Schulbesuch bei leichten Erkältungssymptomen ohne Fieber vertretbar, da Kinder im Grundschulalter wissenschaftlichen Studien zufolge eine geringe Rolle im Infektionsgeschehen spielen (Erklärungen zu den Stufen siehe unter Punkt 4).

Kranke/r Schüler und Schülerin in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule kommen.

Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in Stufe 1 und 2 erst wieder möglich, sofern der Schüler oder die Schülerin mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. In der Regel ist in Stufe 1 und 2 keine Testung auf Sars-CoV-2 erforderlich. Im Zweifelsfall entscheidet der Hausarzt bzw. Kinderarzt über eine Testung. Der fieberfreie Zeitraum soll 36 Stunden betragen.

 Bei Stufe 3 ist ein Zugang zur Schule bzw. eine Wiederzulassung erst nach Vorlage eines negativen Tests auf Sars-CoV-2 oder eines ärztlichen Attests möglich.

 

  • Vorgehen bei Auftreten eines bestätigten Falls einer COVID-19-Erkrankung:

Tritt ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schulklasse bei einer Schülerin bzw. einem Schüler auf, so wird die gesamte Klasse für vierzehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen sowie eine Quarantäne durch das zuständige Ge­sundheitsamt angeordnet. Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse werden am Tag 1 nach Ermittlung sowie am Tag 5 bis 7 nach Erstexposition auf SARS-CoV-2 getes­tet. Ob Lehrkräfte getestet werden, entscheidet das Gesundheitsamt je nach Einzel­fall. Sofern durch das Gesundheitsamt nicht anders angeordnet, kann im Anschluss an die vierzehntägige Quarantäne der reguläre Unterricht wiederaufgenommen wer­den.

 

  1. Anpassung der Maßnahmen an das Infektionsgeschehen - Drei-Stufen-Plan

Der Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/21 wird in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen nach einem Drei-Stufen-Plan organisiert, der sich an den Werten der Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert. Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle Beteiligten möglichst viel Präsenzunterricht erhalten.

Der Plan unterscheidet folgende Szenarien, die sich jeweils unterschiedlich auf die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Gestaltung des Unterrichts auswirken:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Hier findet Regelbetrieb unter Beachtung des Rahmen-Hygieneplans statt.
  • Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt auf dem gesamten Schulgelände. Im Klassenzimmer können Schülerinnen und Schüler die Maske am Sitzplatz abnehmen.

Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 - < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 werden zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer während des Unterrichts verpflichtet, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.
  • In den Grundschulstufen der Förderzentren (Jahrgangsstufe 1 bis 4) muss im Unterricht keine Maske getragen werden.

Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Ab Stufe 3 wird ein Mindestabstand von 1,5 Metern im Klassenzimmer wiedereingeführt. Dies bedeutet, dass die Klassen in aller Regel geteilt und die beiden Gruppen zeitlich befristet im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht unterrichtet werden.
  • Darüber hinaus ist das Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen (einschl. der Grundschulstufen der Förderzentren) verpflichtend.

Die bei den einzelnen Stufen genannten Schwellenwerte lösen nicht automatisch die genannten Veränderungen aus, sondern sind als Orientierungshilfe für die Gesundheitsämter gedacht, die über die jeweiligen Stufen in Abstimmung mit der Schulaufsicht entscheiden.

Eine vollständige Schließung aller Schulen über alle Schularten hinweg in einer Stadt und einem Landkreis ab einem bestimmten Inzidenzwert ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Sofern die örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden aus Gründen des Infektionsschutzes Verschärfungen der Regeln im Einzelfall für erforderlich halten, ist dies aber selbstverständlich möglich und würde bedeuten, dass eine vollständige Umstellung auf Distanzunterricht erfolgt.

Bei einer vollständigen oder teilweisen Umstellung auf Distanzunterricht über einen längeren Zeitraum wird voraussichtlich auch wieder eine Notbetreuung einzurichten sein.

 

Die letzte Entscheidung über die Anpassung der Maßnahmen an das Infektionsgeschehen trifft das zuständige Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Schulaufsicht.